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Wurzelspitzenresektion

Bei der Wurzelspitzenresektion wird alles entzündliche Gewebe mitsamt der darin liegenden Wurzelspitze entfernt, damit man eine entzündungsfreie Heilung des umliegenden Gewebes ermöglichen kann.

In welchen Fällen muss die Wurzelspitze reseziert werden?

Wenn sich eine Wurzelzyste um den betroffenen Zahn entwickelt hat, können wir eine Heilung dieses Zahnes nur dann erwarten, wenn man dieses Gewebe operativ entfernt. Es ist sehr wichtig, dass bei Wurzelbehandlungen die Wurzelkanäle ganz bis zur Wurzelspitze abgefüllt werden um spätere Entzündungen zu vermeiden. Dies ist leider nicht immer perfekt möglich: wenn die Wurzel im letzten Drittel stark gekrümmt ist oder sie sich dort stark verzweigt; - in diesen Fällen können wir keine perfekte Wurzelfüllung herstellen, dann entfernen wir oft den nicht ordentlich befüllbaren Teil der Wurzel um spätere Entzündungen zu vermeiden.

Ablauf:
Als erstes wird im betroffenen Zahn eine ordnungsgemäße Wurzelfüllung gemacht, oft geschieht dies direkt vor dem Eingriff selbst. Die kleine OP wird in örtlicher Betäubung durchgeführt, die von uns verwendete Anästhesie bietet einen gänzlich schmerzfreien Eingriff.
Es wird ein kleiner Schnitt über der betroffenen Wurzelspitze an der Schleimhaut gemacht. So erreicht man den Knochen, der über der Zahnwurzel liegt. Diesen entfernen wir mit speziellen rotierenden Instrumenten. Nun sehen wir das entzündliche Gewebe und die Wurzelspitze. Dieses Gewebe wird ausgeputzt und die Zahnwurzel mit Hilfe eines Bohrers abgetrennt und entfernt. Die entstandene Wunde wird vernäht und diese Naht nach 7 Tagen entfernt und ein Kontrollröntgen angefertigt.