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Zysten

Die Ursachen für Zysten sind Entwicklungsstörungen oder entzündliche Veränderungen an Zähnen. Zysten sind Tumoren ähnlich, doch gehören Sie in eine eigene Gruppe, weil Ihr Wachstum nicht auf Zellproliferation zurückzuführen ist. Also brauchen Sie nicht ängstlich zu sein, wenn bei Ihnen eine Zyste diagnostisiert wird sie sind nicht bösartig. Die meisten Zysten sind sehr gut behandelbar, wenn man sie rechtzeitig erkennt.

Im Allgemeinen treffen wir zwei Arten von Zysten an:

Apicale Wurzelzysten (Cysta radicularis)

Diese Zyste ist an Wurzelspitzen zu finden und ist immer entzündlichen Ursprungs. Meistens liegt der Grund für diese Zyste in einem devitalen, abgestorbenen Zahn. Bei mehrwurzeligen Zähnen kommt es manchmal vor, dass sich eine Zyste an einer der Wurzelspitzen entwickelt, doch die anderen Wurzeln nicht befallen sind und in seltenen Fällen sogar noch Vitalität zeigen.

Oft verursachen Zysten lange Zeit keine Beschwerden für den Patienten. Als erstes Erkennungszeichen finden wir eine harte Schwellung in der Region der Wurzelspitze des abgestorbenen Zahnes. Heftige Schmerzen können allerdings auftreten, wenn sich die Zyste entzündet und eitrig wird.

Die Behandlung bedarf einer Wurzelbehandlung des betroffenen Zahnes und einer Wurzelresektion. In ausgeprägten Fällen kann aber auch eine Extraktion des Zahnes notwendig werden.

Folliculare Zyste
Sie entsteht um nicht durchgebrochene, im Knochen liegende, lebende Zähne. (z. B: Weisheitszähnen, oberen Eckzähnen). Im Allgemeinen verursachen sie keine Beschwerden, sie werden als Zufallsbefund bei der Anfertigung von Panoramaröntgenbildern gefunden. Wenn man so eine Zyste findet, empfiehlt sich die Entfernung dieser mit dem darinliegendem Zahn.