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Parodontologie - Zahnfleischerkrankungen

Das Zahnbett (Paradontium) umfassend die Gesamtheit des Zahnhalteapparates. Dies ist ein Überbegriff für das Zahnfleisch, das Zahnhäutchen, die Wurzel umfassenden Zementes und des umliegenden Knochens. Dieses wird in zwei Gruppen unterteilt: dem Zahnfleisch und die übrigen Zahnhaltestrukturen.
In dieser Ausführung gehen wir nicht auf die einzelnen Erkrankungen ein, sondern halten es für viel wichtiger Ihnen die ersten Erkennungszeichen solcher Erkrankungen näher zu bringen. Sie sollten diese Erkrankungen früh erkennen und schon bei Verdacht einen unserer Fachärzte aufsuchen.

Die Zahnfleischerkrankungen werden von einer gut haftenden, filmartigen Schicht von Plaque auf den Zähnen oder Zahnersatz verursacht, aus dem sich bei nicht ausreichender Hygiene Zahnstein bildet.

Heutzutage sind diese Erkrankungen weit verbreitet, sie betreffen 80-90% der Bevölkerung.

Zahnfleischentzündung (Gingivitis)

Erkennungszeichen:

- Das Zahnfleisch ist rot und angeschwollen
- Mundgeruch
- Zahnfleischbluten beim Essen, Zähneputzen oder spontan auftretend
- Schmerzen – diese treten aber nicht immer auf

Durch gründliche Entfernung von Plaque und Zahnstein kombiniert mit einer guten Zahnpflege ist aber diese Erkrankung völlig in Griff zu bekommen und zu heilen.

Wenn der restliche Zahnhalteapparat schon in einer fortgeschrittenen Stufe betroffen ist, ist nicht nur ein Zahnfleischbluten bemerkbar, sondern es kommt zu Mobilität der Zähne und zum Knochenabbau.

Nur mit regelmäßigen zahnärztlichen Kontrollen und der frühen Erkennung und Behandlung kann man dem Fortschreiten dieser Erkrankungen entgegenwirken und so den Zahnverlust durch Parodontose vermeiden. Auch wenn die Erkrankung schon im fortgeschrittenen Stadium ist, kann man den Verlauf stoppen und die Zähne stabilisieren sich, damit der Kauapparat so lange wie möglich erhalten bleibt.