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Prophyflexbehandlung

Nach der Depuration (Zahnsteinentfernung) polieren wir die Zahnoberfläche mit einem Prophyflexgerät – es wird ein Polierpulver kombiniert mit hohem Wasserdruck durch dieses Gerät auf die Zahnoberfläche geblasen. Dieses Bicarbonatpulver, Wasser und Luftgemisch entfernt von der Zahnoberfläche die unterschiedlichen Ablagerungen und Verfärbungen. (Dieses Verfahren ähnelt dem aus der Technik bekannten Sandstrahlen.) Diese Methode hilft bei der Entfernung der Verfärbungen aus schwer zu erreichenden Einziehungen und Fissuren.

Politur
- dies geschieht mit einer speziellen runden Bürste und Gummipolierern mit denen eine abrasive Polierpaste die Zahnoberfläche auf Hochglanz poliert wird; es werden auch die Füllungsränder optimal anpoliert, ohne den Zahn oder das Zahnfleisch zu schädigen

Wichtig sind die einzelnen Schritte in der Zahnputztechnik der Patienten – Techniken beim Zähneputzen oder die richtige Verwendung von Zahnseide – wir zeigen es Ihnen, üben mit Ihnen, kontrollieren das Putzergebnis.

Wie funktioniert ein Prophyflexgerät?
Das Prinzip ist das gleiche wie beim Sandstrahlen. Es wird ein feines Bicarbonatpulver mit Wasser zusammen mit hohem Druck auf die Zahnoberfläche aufgestrahlt. Damit werden alle Ablagerungen entfernt und auch die Zahnoberfläche poliert, damit in Zukunft die Bakterien schwerer Halt auf dieser finden.

Beugen Sie selbst vor
Wählen Sie die richtige Zahnpasta, um Zahnstein gar nicht erst entstehen zu lassen. Anti-Zahnstein-Wirkstoffe in Zahnpasten wie Pyrophosphate, Phosphonate oder Zinkcitrat können die Neubildung von Zahnstein zumindest an flächigen Stellen verringern, möglicherweise auch an anderen Stellen, an die der Speichel gelangt. Ihre Wirkung ist allerdings nicht eindeutig belegt.

Sie können die Plaquebildung auch mit Mundspül-Lösungen hemmen. So tötet der Wirkstoff Chlorhexidindiglukonat viele überzählige Keime in der Mundhöhle ab. Das regelmäßige Zähneputzen ersetzen solche Spülungen jedoch nicht. Denn die Lösungen dürfen nicht dauernd verwendet werden, unter anderem, weil die Mikroben langsam immun gegen die Substanzen werden. Zudem können sich Zähne, Füllungen oder gar die Zunge bräunlich verfärben. Möglicherweise führen höher dosierte Mittel (0,1 bis 0,2 Prozent) auf Dauer zu auch zu einer veränderten Geschmacks-Empfindung. Empfehlenswerter sind Mundspülungen mit niedrigeren Wirkstoffkonzentrationen (0,06 Prozent). Die können Sie auch über einen längeren Zeitraum anwenden.

Gute Mittel gegen Plaque können auch Mundspülungen und Zahngels sein, die Amin- und Zinnfluorid enthalten. Offenbar wirken diese Wirkstoffe ähnlich keimtötend wie Chlorhexidindiglukonat; sie könnten deutlich weniger Nebenwirkungen haben. Beides ist allerdings nicht eindeutig belegt.

Bei den meisten Patienten ist es genügend, wenn Sie halbjährlich im Rahmen der normalen Kontrolluntersuchung Ihren Zahnstein, Plaque und Verfärbungen schmerzfrei von uns entfernen lassen. Diese sind nicht nur ein ästhetisches Problem, welches mit unangenehmem Geruch verbunden ist, sonder diese können schwere Schäden wie Zahnfleischentzündungen und Parodontose, die später zu Zahnverlust führen kann, verursachen. Jede Zahnbehandlung sollte mit der Säuberung der Zähne von Zahnstein und Plaque beginnen, dies hilft nicht nur bei der Diagnose, eine korrekte Zahnbehandlung ist nur auf sauberen Zähnen möglich.

Heutzutage wird von uns täglich ein strahlendes weißes, sauberes Lächeln verlangt, natürlich ohne Mundgeruch!